Lukas wollte ein Schulpraktikum, das nicht nach Kopierraum und Kaffeekochen schmeckt. Er wollte das soziale Engagement von Organisationen kennenlernen und aktiv mitgestalten, also landet er bei den mitKids Aktivpatenschaften Hamburg. Drei Wochen lang taucht er ein in eine Welt, in der Ehrenamtliche Kindern aus belasteten Familien Zeit, Aufmerksamkeit und neue Perspektiven schenken.
Statt Routine gibt es für Lukas einen Mix aus Büro, Begegnung und Demokratie-Festival. Im Projektbüro erlebt er, wie aus vielen Anrufen, Mails und Excel-Listen echte Tandems werden: Patinnen und Paten und Kinder, die sich regelmäßig sehen und miteinander Alltag teilen. Er schaut bei der Verwaltung über die Schulter, bekommt Einblicke in die Öffentlichkeitsarbeit und versteht, wie wichtig ein stabiles Netzwerk aus Freunden, Förderern und Kooperationspartnern für ein soziales Projekt ist.
Hamburgs längste Tafel – Demokratie zum Hinsetzen
Ein Höhepunkt seines Praktikums ist Hamburgs Längste Tafel der Demokratie auf dem Rathausmarkt. Statt Unterricht gibt es eine 400 Meter lange Tafel, an der sich Stiftungen, Initiativen und Besucher treffen, essen, diskutieren – und ganz nebenbei Demokratie sichtbar machen. Lukas hilft am Stand der mitKids, spricht mit Passant:innen, erklärt das Projekt und merkt: Öffentlichkeitsarbeit ist mehr als Flyer verteilen, sie bedeutet echte Gespräche über das, was Kinder und Familien brauchen.
Familienfreizeit und Stifter-Talk: Große Bühne für Engagement
Dann geht es für Lukas ins Vortreffen der mitKids-Familienfreizeit. Hier erlebt er, wie sorgfältig gemeinsame Tage für Kinder, Patinnen, Paten und Familien geplant werden, vom Programm bis zur Logistik. Aus nächster Nähe sieht er, wie viel Vorbereitung hinter scheinbar „einfachen“ Ausflügen steckt und wie sehr persönliche Begegnungen Beziehungen stärken.
Beim Stifter-Talk im Rahmen der Hamburger Stiftungstage wird es noch einmal besonders. In der JazzHall treffen sich Stifter:innen, Expert:innen und Engagierte, um darüber zu sprechen, warum Menschen sich langfristig für das Gemeinwohl einsetzen. Für Lukas ist das eine neue Perspektive: Er erlebt, wie aus privaten Ideen große Projekte wie mitKids werden – und wie wichtig es ist, darüber öffentlich zu sprechen.
Ein Schulpraktikum, das Türen öffnet
Auch für den Lehrerbesuch ist dieses Praktikum alles andere als Standard. Eine Stiftung, ein Patenschaftsprojekt, Veranstaltungen wie die Längste Tafel der Demokratie und der Stifter-Talk – das sprengt den Rahmen klassischer Schulpraktikumsplätze deutlich. Lukas nimmt aus den drei Wochen nicht nur viele Eindrücke mit, sondern auch neue Sichtweisen: auf soziale Arbeit, auf Engagement und darauf, wie viel Wirkung entsteht, wenn Menschen Zeit verschenken.
Wer also nach einem „Praktikum oder Schulpraktikum“ sucht und mehr will als schnöden Büroalltag, findet bei den mitKids Hamburg einen Ort, an dem Lernen, Verantwortung und echte Begegnungen zusammenkommen. Und dazu noch einen Arbeitsplatz in einer denkmalgeschützten Villa mit eigenem parkähnlichen Garten, direkt am Niendorfer Gehege.
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